Studierendenschaft

Alle an der Universität Göttingen immatrikulierten Studierenden bilden die Studierendenschaft. Sie ist eine rechtsfähige Teilkörperschaft der Universität mit dem Recht der Selbstverwaltung auf der Basis ihrer Organisationssatzung. Sie hat das Recht, sich mit Studierendenschaften anderer Hochschulen zu einem Verband zusammenzuschließen.

Die Studierendenschaft nimmt im Rahmen der Grundordnung der Universität an deren Selbstverwaltung teil und nimmt die Belange der Studierenden wahr. Sie erklärt ihren Willen durch das Studierendenparlament und wird durch den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) vertreten. Soweit sich das Studierendenparlament nicht befasst, verwalten die Studierenden der einzelnen Fakultäten in den Fachschaften ihre Angelegenheiten selbst. Die besonderen Belange der ausländischen und staatenlosen Studierenden nimmt schließlich die Ausländische Studierendenschaft, vertreten durch den Ausländischen Studierendenrat (ASR), wahr.

Auf Antrag von 10% der Studierenden oder auf eigenen Beschluss führt das Studierendenparlament zudem in grundsätzlichen Angelegenheiten der Studierendenschaft eine Urabstimmung unter allen Studierenden durch.

Alle Studierenden haben das aktive und passive Wahlrecht zu den Organen der Studierendenschaft und zudem ein Antrags– und Anfragerecht. Zur Erfüllung der Aufgaben der Studierendenschaft entrichten alle Studierenden jedes Semester Beiträge, über deren Verwendung im Rahmen des Haushalts das Studierendenparlament nach Maßgabe der Organisationssatzung beschließt.